Eine solche Aktion sollte eigentlich überflüssig sein und wäre gleichzeitig mehrmals im Jahr angebracht. Wie seit fast 20 Jahren üblich, fanden sich auf Aufruf der Ortsgemeinde am Samstag 7. März wieder viele Helfer ein, um das Dorf und die Gemarkung nach weggeworfenem Unrat abzusuchen. Leider wurden sie auch in diesem Jahr fündig, obwohl unser Gemeindearbeiter Jochen das ganze Jahr sehr für Ordnung und Sauberkeit im Ort sorgt.
Die Jugendfeuerwehr Kapellen-Drusweiler und der Angelsportverein Petri Heil aus Bad Bergzabern steuern immer viele Helfer bei, dafür ein herzliches Dankeschön. Der Angelsportverein kümmert sich dabei vor allem um den Bachlauf, dessen Patenschaft er innehat. Besonders beliebt ist die Fahrt mit dem Wingertswägelchen an den Keschdebusch, von wo aus man in den Ort zurückläuft. Einen geselligen Abschluss fand die Aktion beim Jugendtreff, wo eine heiße Wurst und frisch gebackener Kranzkuchen mit Marmelade auf die Helfer wartete. Dieses Jahr stieß auch das Rosenschnittteam zum Vesper. Monika, Wolfgang, Dorle und Gerlinde waren auch an diesem Tag am Rosengarten-Wanderweg tätig. So klein diese Veranstaltung ist, so ist sie doch ein Stück gelebte Dorfgemeinschaft: gemeinsam arbeiten und gemeinsam essen (feiern).
Ein Aufruf kommt aus Kindermund: Warum müssen wir Abfall vor Häusern aufheben, da wohnt doch jemand? Im Namen der Ortsgemeinde wird daher an die Reinigungspflicht von Bürgersteig und Rinnstein erinnert. Dies betrifft die gesamte Grundstücksgrenze.
Herzlichen Dank an alle, die unser Dorf sauber halten und die sich auch bei ihren Spaziergängen immer wieder bücken, um gerade die kleinen Dinge aufzuheben.